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Bio


* 1982 in Richterswil/ZH. Ausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
im Departement Kunst & Medien, Vertiefung Bildende Kunst.

Die Interaktion mit der grossformatigen Leinwand beginnt für Andreas Waldmeier meist damit, dass er eine formelle Anlage, ein «Dispositiv» setzt. So dehnen sich ungrundierte Stellen über die sonst weiss grundierte Leinwand und werden zur Ausgangsbedingung für den sich entfaltenden Akt des Malens. Es können aber auch gefundene und teilweise bearbeitete reale Objekte sein, die – vor der Leinwand platziert – den Künstler zu einer bestimmten Grundierung bewegen.

Äusserst selektiv fügt er mit weichem, flächigem, aber auch impulsivem, kleinteiligem Duktus einzelne Elemente in diese Anlagen und elaboriert dabei unterschiedliche Wirk- und Betrachtungsweisen, macht jedes Bild zur malerischen Etüde. Trotz den rudimentären Ausformulierungen gelingt es den Arbeiten, Kippmomente voller assoziativem Detailreichtum zu erzeugen – Momente, in denen sich Figuren oder erzählerische Elemente kristallisieren. Dabei wird nicht eine neue Ordnung der Darstellung angestrebt, sondern Malerei in ihrer brüchigen und oft misslingenden Potenzialität befragt.
(Text von Gabriel Flückiger)

Ausstellungen (Auswahl)


2017: "I Thing. The Entropy of Entity" Counter Space, Zürich
2016: "Ausser Nichts ist Nichts Formlos" Counter Space, Zürich
2015: "Triumvirat" Sam Scherrer Contemporary, Zürich
2014: "Bündner Werkschau" Kabinett der Visionäre, Chur
2013: "Am Anfang. Kulturen des Paradiesischen", Galerie 201, Zürich

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